Dienstag, 15. Januar 2013

Das Telephongespräch.

Letzte Woche, da wollte man mich in ein Telephongespräch verwickeln. Glücklicherweise ist das bei mir nicht so einfach, mich zu verwickeln, mir Dinge telephonisch schmackhaft zu machen, damit ich am Ende Geld ausgebe. Ja, ich würde sagen, ich bin ganz gut darin, brenzligen Situation zu entfliehen. Ich bin aalglatt. Diese "Aalglatt-heit" liegt zum Teil auch in meiner gewaltigen Eloquenz begründet - doch, lest selbst:


„Ja, hallo. Guten Tag. Aymaz, mein Name. Ich rufe Sie von der ******** GmbH an. Ich hätte gerne den Anke- Ich hätte gerne den Herrn Anke Ri- ist denn die Frau Anke Richter zu sprechen?“

„Nein, meine Mutter ist nicht da.“

„Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.“

„Tschüss.“ 

(Ich habe das so mitstenographiert.)

Mittwoch, 2. Januar 2013

Ein düsterer Traum

Am 11.08.2011 hatte ich einen Traum.


Wir sitzen in einem Raum nicht ganz unähnlich dem Wohnzimmer meiner Großeltern. Wir sitzen dort im Kreis. Die Stimmung ist bedrückend. Alle warten; es ist bekannt, worauf alle warten, doch keiner spricht es aus.
Mein Gehirn ist kaputt. Ein Mädchen hat sich bereit erklärt, mir ihres zu vermachen, damit ich in Gesundheit weiterleben kann. Sie selbst wird ohne ihr Gehirn nicht sterben. Ihr steht ein Leben als vollkommender Pflegefall bevor.