New York City, August 2012
Sonntag, 27. Januar 2013
Dienstag, 15. Januar 2013
Das Telephongespräch.
Letzte Woche, da wollte man mich in ein Telephongespräch verwickeln. Glücklicherweise ist das bei mir nicht so einfach, mich zu verwickeln, mir Dinge telephonisch schmackhaft zu machen, damit ich am Ende Geld ausgebe. Ja, ich würde sagen, ich bin ganz gut darin, brenzligen Situation zu entfliehen. Ich bin aalglatt. Diese "Aalglatt-heit" liegt zum Teil auch in meiner gewaltigen Eloquenz begründet - doch, lest selbst:
„Ja, hallo. Guten Tag.
Aymaz, mein Name. Ich rufe Sie von der ******** GmbH an. Ich hätte gerne den
Anke- Ich hätte gerne den Herrn Anke Ri- ist denn die Frau Anke Richter zu
sprechen?“
„Nein, meine Mutter ist
nicht da.“
„Ich wünsche Ihnen noch
einen schönen Tag.“
„Tschüss.“
(Ich habe das so mitstenographiert.)
Donnerstag, 10. Januar 2013
Sonntag, 6. Januar 2013
Mittwoch, 2. Januar 2013
Ein düsterer Traum
Am 11.08.2011 hatte ich einen Traum.
Wir sitzen in einem Raum
nicht ganz unähnlich dem Wohnzimmer meiner Großeltern. Wir sitzen dort im
Kreis. Die Stimmung ist bedrückend. Alle warten; es ist bekannt, worauf alle
warten, doch keiner spricht es aus.
Mein Gehirn ist kaputt. Ein
Mädchen hat sich bereit erklärt, mir ihres zu vermachen, damit ich in
Gesundheit weiterleben kann. Sie selbst wird ohne ihr Gehirn nicht sterben. Ihr
steht ein Leben als vollkommender Pflegefall bevor.
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